Blog
OpenAIs erste Entwicklerkonferenz – Ein Rückblick
Heute fand in San Francisco die allererste Entwicklerkonferenz von OpenAI statt. Als führendes KI-Unternehmen mit Produkten wie ChatGPT und DALL-E hat OpenAI die KI-Welt in den letzten Monaten mächtig aufgemischt. Kein Wunder also, dass die Erwartungen an diese Konferenz riesig waren. In meinem ausführlichen Konferenzbericht fasse ich die wichtigsten Neuigkeiten und Ankündigungen für euch zusammen.
Heute fand in San Francisco die allererste Entwicklerkonferenz von OpenAI statt. Als führendes KI-Unternehmen mit Produkten wie ChatGPT und DALL-E hat OpenAI die KI-Welt in den letzten Monaten mächtig aufgemischt. Kein Wunder also, dass die Erwartungen an diese Konferenz riesig waren. In meinem ausführlichen Konferenzbericht fasse ich die wichtigsten Neuigkeiten und Ankündigungen für euch zusammen.
We’re all ready to kick off our first ever OpenAI DevDay! See you soon!
— OpenAI (@OpenAI) November 6, 2023
Tune into the keynote at 10 AM PST: https://t.co/58pPC7gpwj pic.twitter.com/oWN4Fltm2y
Die Keynote wurde von OpenAI CEO Sam Altman eröffnet. Er blickte zunächst auf die bisherigen Erfolge von OpenAI zurück – angefangen mit dem Release von ChatGPT Ende letzten Jahres als "Research Preview", über die Veröffentlichung von GPT-4 im März bis hin zu den jüngsten Upgrades von ChatGPT mit Bild-, Sprach- und Video-Fähigkeiten. Aktuell nutzen über 2 Millionen Entwickler die OpenAI-API und ChatGPT hat wöchentlich rund 100 Millionen aktive User.
Neuerungen
We're rolling out new features and improvements that developers have been asking for:
— OpenAI (@OpenAI) November 6, 2023
1. Our new model GPT-4 Turbo supports 128K context and has fresher knowledge than GPT-4. Its input and output tokens are respectively 3× and 2× less expensive than GPT-4. It’s available now to…
Doch Sam machte klar: Noch ist das Potenzial von ChatGPT bei weitem nicht ausgeschöpft. Deshalb hat OpenAI in den letzten Monaten eng mit Entwicklern zusammengearbeitet, um Feedback einzuholen und ChatGPT weiter zu verbessern. Herausgekommen ist "ChatGPT Turbo" auf Basis von GPT-4 Turbo. Dieses Upgrade bringt zahlreiche Verbesserungen:
- Längere Kontextfenster bis zu 128.000 Token (das entspricht rund 300 Buchseiten!) für genauere Antworten
- Mehr Kontrolle durch neue Funktionen wie JSON-Modus, bessere Funktionsaufrufe und reproduzierbare Outputs
- Aktuellere Weltwissen bis April 2023 (keine Wissenslücke mehr nach 2021 wie bisher)
- Neue Modalitäten: Integration von Bildern, Sprache und Vision durch DALL-E 3, Text-to-Speech und Whisper 3
- Personalisierungsmöglichkeiten durch Fine-Tuning
- Höhere Rate Limits für mehr Anfragen pro Minute
Das Beste: Trotz all dieser Upgrades ist ChatGPT Turbo deutlich günstiger als das bisherige ChatGPT! Die Kosten pro Token wurden um den Faktor 2,75 gesenkt.
Als besonderer Gast kam Satya Nadella auf die Bühne, CEO von Microsoft. Er betonte die enge Partnerschaft mit OpenAI und dass Microsoft durch Azure die nötige Infrastruktur bereitstellt, damit OpenAI weiter an der Spitze der KI-Forschung bleiben kann.
Open AI Assistants
Nach den Updates zu ChatGPT kam Sam zum eigentlichen Highlight der Konferenz: Den OpenAI Assistants. Dabei handelt es sich um personalisierte Versionen von ChatGPT, die mit spezifischen Anweisungen, erweitertem Wissen und Aktionen ausgestattet werden können.
Anhand von drei Beispielen stellte Sam vor, was mit solchen Assistants möglich ist:
- Code.org hat einen "Lesson Planner Assistant" erstellt, der Lehrern hilft, Informatikstunden anschaulicher zu gestalten
- Canva hat einen Assistant gebaut, der Design-Ideen allein auf Basis von Sprachbeschreibungen generieren kann
- Zapier hat einen Assistant programmiert, der Aktionen über Tausende von Apps hinweg ausführen kann

Die wichtigste Neuigkeit ist, dass jeder einen solchen Assistant mit relativ wenig Aufwand selbst programmieren kann – einfach indem man mit ChatGPT darüber spricht! OpenAI hat auch eine neue "Assistant API" veröffentlicht, um das Erstellen von Assistants direkt in eigenen Apps zu vereinfachen.
Langfristig sollen sich die Fähigkeiten dieser Assistants weiterentwickeln, sodass sie immer komplexere Aufgaben eigenständig für den Nutzer erledigen können. OpenAI setzt dabei auf einen schrittweisen Ansatz, bei dem das Feedback der Nutzer kontinuierlich einfließt.
Alles in allem war diese erste Entwicklerkonferenz ein voller Erfolg für OpenAI. Die vorgestellten Upgrades und neuen Produkte wie ChatGPT Turbo und die Assistant API zeigen, wohin die Reise geht: zu immer smarteren und nützlicheren KI-Agenten, die unser Leben bereichern können. Ich bin schon sehr gespannt, welche Innovationen OpenAI als nächstes präsentieren wird!
Passend dazu in Mindverse Studio
- KI-Chat mit allen führenden ModellenGPT, Claude und Gemini in einer Oberfläche — mit Websuche und Quellenangaben.
- Studio mit Ihren Tools verbindenIntegrationen für Microsoft 365, Google Workspace, Slack, Notion und mehr.
- KI-Bilder im eigenen MarkenstilBildgenerierung mit Flux und Imagen, inklusive Brand Kits und eigenen Styles.
Weitere Blogartikel
Alle ansehen- OpenAI Sora: Wie die KI-gestützte Videogenerierung die Kreativbranche revolutioniert
- OpenAI und Axel Springer: Die Zukunft des Journalismus im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
- Plattform für offene Gespräche
- Offene KI-Systeme: Eine Einführung in Open Chat AI
- Open-Source-LLMs: Der Schlüssel zur Innovation für Unternehmen
- Open Source Sprachmodelle: Innovation und Freiheit in der KI-Entwicklung
Probieren Sie KI für Ihren Arbeitsalltag aus.
7 Tage kostenlos testen — ohne Kreditkarte, mit 200 Credits. Für Fragen zur Umsetzung buchen Sie eine persönliche Demo.