Die Bedeutung einer soliden Datengrundlage für den Erfolg von KI-Agenten
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Der schnelle Überblick
- KI-Agenten benötigen eine solide Datengrundlage, um effektiv zu funktionieren.
- Fragmentierte oder schlecht katalogisierte Daten können die Leistung von KI-Agenten erheblich beeinträchtigen.
- Xebia bietet Lösungen wie die Agentic Data Foundation (ADF) an, um Unternehmen bei der Schaffung KI-bereiter Datenumgebungen zu unterstützen.
- Datenkatalogisierung ist für KI-Agenten von entscheidender Bedeutung, da sie im Gegensatz zu menschlichen Nutzern keine "Hintertüren" zur Klärung von Datenfragen haben.
- Die Skalierung von KI-Agenten erfordert nicht nur leistungsstarke Modelle, sondern auch robuste Datenfundamente, Governance-Frameworks und operationelle Plattformen.
- Xebia ACE (AI-Native Software Engineering) integriert KI in den gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus, um Prozesse zu beschleunigen und die Qualität zu sichern.
// Inhalt · 4 Abschnitte
Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmensprozesse schreitet stetig voran, wobei KI-Agenten eine zunehmend zentrale Rolle spielen. Diese autonomen Software-Entitäten versprechen, Aufgaben zu automatisieren, Erkenntnisse zu generieren und Entscheidungsprozesse zu optimieren. Doch der Erfolg dieser Agenten ist maßgeblich an eine kritische Voraussetzung gebunden: eine robuste und gut strukturierte Datengrundlage. Unternehmen wie Xebia, ein global agierendes Technologie- und Beratungsunternehmen, betonen die fundamentale Bedeutung dieser Datenbasis und entwickeln spezialisierte Lösungen, um Organisationen auf diesem Weg zu unterstützen.
Die Herausforderung der Datengrundlage für KI-Agenten
Der Einsatz von KI-Agenten in Unternehmen bringt spezifische Anforderungen an die Datenarchitektur mit sich. Niels Zeilemaker, Global CTO bei Xebia, hebt hervor, dass selbst der fortschrittlichste KI-Agent scheitern kann, wenn die zugrunde liegenden Daten nicht geeignet sind. Fehler wie die Unfähigkeit, korrekte Daten zu finden, Fehlinterpretationen oder das fehlerhafte Verknüpfen unterschiedlicher Datenfelder sind oft nicht auf den Agenten selbst zurückzuführen, sondern auf eine mangelhafte Datenbasis. Diese Erkenntnis ist entscheidend für Unternehmen, die ihre KI-Initiativen erfolgreich skalieren möchten.
Die Rolle der Datenkatalogisierung
Ein zentraler Aspekt der Datengrundlage ist die Datenkatalogisierung. Während menschliche Anwender bei unklar dokumentierten Daten oft auf informelle Kommunikationswege zurückgreifen können, fehlt diese Option für KI-Agenten. Sie sind vollständig auf die im Datenkatalog hinterlegten Informationen angewiesen. Eine ungenaue oder unzureichende Beschreibung von Datensätzen kann dazu führen, dass Agenten ihre Aufgaben nicht korrekt ausführen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit präziser und umfassender Metadaten, die es den Agenten ermöglichen, Daten korrekt zu identifizieren, zu verstehen und zu nutzen.
Von Pilotprojekten zur unternehmensweiten Skalierung
Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren erste Erfahrungen mit generativer KI gesammelt, etwa durch die Entwicklung von Chatbots oder Proof-of-Concept-Anwendungen. Die eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, diese Pilotprojekte in produktive, unternehmensweite Lösungen zu überführen. Die Skalierung von KI erfordert mehr als nur leistungsstarke Modelle; sie verlangt ein geeignetes Datenfundament, ein Governance-Framework sowie eine operationelle Plattform. Xebia unterstützt Unternehmen dabei, diese Lücke zu schließen, indem es eine schrittweise Herangehensweise anbietet, die alle notwendigen Elemente für ein erfolgreiches KI-Projekt integriert.
Die Agentic Data Foundation (ADF) von Xebia
Als Antwort auf diese Herausforderungen hat Xebia die Agentic Data Foundation (ADF) entwickelt. Diese erweitert bestehende Datenplattformen, um KI-Agenten nicht nur zu hosten, sondern sie auch in kundenorientierten Anwendungsfällen und internen Prozessen effektiv einzusetzen. ADF zielt darauf ab, die Datenmigration und -integration zu beschleunigen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Durch die Kombination von zweckbestimmten KI-Agenten mit Expert Engineering können Implementierungszeiten, die traditionell 12 bis 24 Monate in Anspruch nehmen, erheblich verkürzt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Ansatzes ist die Vereinheitlichung fragmentierter Datenlandschaften, beispielsweise durch die Implementierung einer Medallion-Architektur, Datenverträge und automatisierte Migrationen mit Qualitätskontrollen. Dies verbessert den zuverlässigen Datenzugriff, ohne eine vollständige Neugestaltung der Infrastruktur zu erfordern.
AI-Native Software Engineering und Governance
Neben der reinen Datenbasis ist auch der Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC) ein entscheidender Faktor für den Erfolg von KI-Agenten. Xebia ACE (AI-Native Software Engineering) ist ein Framework, das KI in den gesamten SDLC integriert. Ziel ist es, die Bereitstellungszeiten um bis zu 40% zu beschleunigen und die Kosten für die Transformation von Legacy-Systemen um bis zu 70% zu senken. Dies ist besonders für größere Unternehmen relevant, die ihre Governance- und Arbeitsweisen im SDLC beibehalten möchten, während sie gleichzeitig die Vorteile von KI nutzen.
Die Integration von KI in den SDLC wirft jedoch auch Fragen bezüglich Sicherheit und Governance auf. Angesichts der Menge an generiertem Code könnten Schwachstellen entstehen. Zeilemaker weist darauf hin, dass die Branche hier noch Lösungen finden muss, sieht aber Entwicklungen wie Multi-Agenten-Code-Review-Tools, beispielsweise von Anthropic, als vielversprechend an. Solche Tools könnten als zusätzliche Sicherheitsebene fungieren, indem sie einen „sehr erfahrenen Teammitglied“ in Form eines LLM in den Überprüfungsprozess integrieren, um die Qualität und Sicherheit des erzeugten Codes zu gewährleisten.
Wissensaustausch und Innovation
Ein weiterer Eckpfeiler von Xebias Philosophie ist der Wissensaustausch. Durch die aktive Teilnahme an Branchenveranstaltungen und die kontinuierliche Weitergabe von Erkenntnissen fördert das Unternehmen nicht nur seine eigene Anpassungsfähigkeit an neue Marktveränderungen, sondern trägt auch zur Weiterentwicklung der gesamten KI-Landschaft bei. Dieser Fokus auf Innovation und Kollaboration positioniert Xebia als Autorität in den Bereichen Daten und KI, was wiederum den Kunden zugutekommt, die von den neuesten Entwicklungen und Best Practices profitieren.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Erfolg von KI-Agenten in Unternehmen untrennbar mit einer soliden Datengrundlage verbunden ist. Unternehmen, die in fragmentierte Datenlandschaften und unzureichende Datenkatalogisierung investieren, riskieren das Scheitern ihrer KI-Initiativen. Durch gezielte Strategien und spezialisierte Lösungen wie die Agentic Data Foundation und Xebia ACE können Organisationen jedoch die notwendigen Fundamente schaffen, um das volle Potenzial von KI-Agenten auszuschöpfen und eine nachhaltige Transformation zu realisieren.
Bibliographie
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- Xebia. (2025, 2. Oktober). Data Engineering For AI Explained: Benefits & Best Practices. Abgerufen von https://xebia.com/glossary/data-engineering-for-ai/
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- Xebia. (2026, 4. Februar). Governing Agentic AI At Enterprise Scale. Abgerufen von https://xebia.com/customer-stories/governing-agentic-ai-at-enterprise-scale/
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- Xebia. (2025, 13. Dezember). Reimagining Catastrophic Risk Underwriting With Agentic AI. Abgerufen von https://xebia.com/blog/reimagining-catastrophic-risk-underwriting-with-agentic-ai/
- Xebia. (2026, 9. Februar). Agentic Orchestration Platform For Enterprise AI. Abgerufen von https://xebia.com/solutions/agentic-orchestration/
- Xebia. (2026, 11. Februar). How To Get The Most Out Of Your Agents: Structured Outputs. Abgerufen von https://xebia.com/blog/how-to-get-the-most-out-of-your-agents-part-i/
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